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Reiner Eckel


Mittwoch 14.September - 22:18 Uhr

SPD Zeitz: Dieser Zug ist noch lange nicht weg.

Pressemitteilung 14.09.2011

 

Zeitzer SPD-Ortsverein berät über die Zukunft des Zeitzer Bahnhofs. SPD verlangt
Gesamtbetrachtung mit Stadtentwicklungskonzept für die Unterstadt.


„Ohne die Gesamtbetrachtung einer Quartiersentwicklung der Unterstadt kann über den Erhalt des Zeitzer Bahnhofs nicht ernsthaft diskutiert werden. Sein Erhalt setzt voraus, dass der Bahnhof im Zusammenhang mit der Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes für die Unterstadt begriffen wird.“

 

Das ist der Grundtenor der Zeitzer SPD, die am Montag zur Mitgliederversammlung die Zukunft des Zeitzer Bahnhofes auf der Tagesordnung hatte. So werde die SPD von der Stadt erwarten, dass sie von der Defensive gegenüber der Deutschen Bahn in die Offensive gehe und selbst die Entwicklung bestimme, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

 

Wenn die Bahn aus Großstadtbahnhöfen schillernde Einkauftempel mache und an Gleisen der Provinz nur Ruinen hinterlasse, müsse der Kleinstädter eben selbst intelligente Lösungen finden.

Wie das aussehen könnte machte die Versammlung an drei Punkten fest:

 

1. die Bahn als Eigentümer und die Stadt Zeitz finden kurzfristig Lösungen, 1. um zunehmendem Verfall und ausuferndem Vandalismus vorzubeugen,

 

2. die SPD unterstützt den Vorschlag von Rudolph Stöver, Leiter Gruppe Wirtschaft AK Alstadt: die Stadt Zeitz vermarktet bevorzugt die angrenzende Industriebrache Donalisstraße (ehem. Zausch, dann SERO) für Ansiedlungen,

 

3. der Erhalt des Bahnhofes als Einzelobjekt, eine Nutzung des Bahnhofsgebäudes darf nicht losgelöst von einer Stadtteilentwicklung der Unterstadt betrachtet werden.

 

Zuvor hatte Fraktionschef Roland Seidelt in einem Diavortrag die Historie und Entwicklung der Zeitzer Bahnanlagen und Bahnhöfe bis heute reflektiert. Eine gute Ausgangsbasis für die folgende lebhafte Debatte über die künftige Entwicklung. Die, so die Sozialdemokraten, werde am ehesten gelingen, wenn sich im nahen Umfeld Gewerbe ansiedele.

 

„Gemeinsam stehen wir vor der Frage, ob wir nun die Schranken hinter abgefahrenen Zügen schließen und den Schlusslichtern nachsehen oder die Weichen neu stellen. Wir haben schon zu viele Züge abfahren sehen,“ so die SPD, „wir wollen, dass die Weichen für die Unterstadt mit dem Zeitzer Bahnhof neu gestellt werden.“

 

Foto: Daniel Hilbert

 

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Tags: Presse SPD Bahnhof SPD 

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