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Das ist ja unerhört, Herr Friedrich! Merkel tarnt sich ab.

Alle stürzen sich auf Herrn Friedrich. Dabei ist in der Lauschaffäre Frau Merkel die Lachnummer.

Diese Frau wäscht mit allen Wassern (die Köpfe der Deutschen)

 

N

un ist auch dem letzten Zweifler klar geworden: diese Frau ist mit allen Wassern gewaschen. Von wegen sie kenne ihre Strukturen nicht. Von wegen in der Affäre um die NSA-Abhörreichweiten würde sie ihren näselnden Kanzleramtsminister Pofalla opfern. Da wäre sie ja schön blöd. Ist sie aber nicht.

Denn sie weiß ganz genau der Steinbrück hat recht. Mit seinem Vorwurf, sie hätte ihren Amtseid verletzt, sie habe Schaden vom deutschen Volk abzuwenden hat er recht. Nicht etwa, weil die NSA in nie gekanntem Ausmaß Informationen strafrechtlich relevant einsammelt. Nicht einmal, weil sie so tut als habe sie einmal mehr nicht alles gewusst.

Nein, ihre schnoddrige Ignoranz ist die Verletzung. Sie ignoriert die eigenen Strukturen eiskalt, denn für den Skandal um das NSA-Gebaren ist eindeutig das Kanzleramt zuständig, nicht der Innenminister. Deshalb und nur deshalb schiebt sie ihn vor, um das Thema von sich weg zu halten.

Deshalb und nur deshalb hält sie auch Pofalla raus. Kommt das Thema bei ihm an, hat sie es auf dem Tisch. Mitten im Wahlkampf. Frau Merkel schickt also Friedrich in die USA und guckt genüsslich zu, wie er in den Medien zerrissen wird.

Ich sag euch mal was: ich bin die Unschuld vom Lande.

PEER STEINBRÜCK

„Der Blick richtet sich zwangsläufig, ihrem Amtseid entsprechend, auf die Bundesregierung.“

E

s ist nun aber klar geregelt: Friedrich ist für den Verfassungschutz, Merkel für den Bundesnachrichtendienst zuständig. Was Frau Merkel also zur Chefsache machen müsste, schiebt sie in ein anderes Ressort. Sie indes begnügt sich damit, im Berliner Gespräch Obama daran zu erinnern, das so etwas „in Zukunft zu unterlassen ist, unter Freunden“. Kein Blick zurück, der ist Sache von Friedrich.

Es wäre ja auch etwas vollkommen Neues, nähme die Kanzlerin eine politische Verantwortung auf sich. Das wäre auch noch schöner. Bisher mussten stets andere den Kopf hin halten.

Und die Deutschen? Sie werden es handhaben wie immer. Sie werden es schnell vergessen.
In diesem Fall wäre das vor allem deshalb fatal, weil diese Affäre viele direkt betrifft. Und weil es dieser Bundesregierung gerade recht wäre, die seit längerem permanent versucht, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte aufzuweichen.

Das Opfer jetzt heißt aber erst mal Friedrich. Wieder ein Kopf weniger. Ein weiterer nützlicher Idiot für Merkels Machterhalt.

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