ECKEL's ART | Magische und andere Momente.
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BLOG

 

Magische und andere Momente.

Das Blog am Sonntag. Der Wochenblick sieht neben magischen auch ganz andere Momente. Frau Merkel im Abseits und CDU-Kandidaten in peinlicher Geberpose.

Zum Wochenende hin war einiges an magischen Momenten. Freitagabend verzaubert uns Jan Garbarek mit dem Hilliard Ensemble in der Halleschen Marktkirche. Laß dich auf diese Musik ein und dir ist als sähest du von außen in dein Innerstes. Ganz tief in deine Seele blickst du und erlebst Musik, bis zu jenem körperlichen Schmerz der dich empfindlich macht für jede Schwingung.

Das ist der beste innere Zustand für die Magie des Lichtes beim Zeitzer Lichterfest am Samstag. Etwas abseits der Bierzelte und donnernden Eventbühnen wischen tausendfach leise zitternde Lichter die Schatten der Bäume weich. Milde und freundlich sind die Menschen gestimmt. Du siehst es am Glanz in ihren Augen. Versöhnliche Zeiten nach dem Besuch der lauten Bühne am Johannisteich.

Keinen magischen Moment diese Woche hatte der Welt mächtigste Frau. Die Kanzlerin schwächelte in einer nicht unwichtigen Sekunde. Sie erlag dem Druck, Barak Obama und Amerika aus der deutschen Isolation heraus ein Zeichen zu geben. Das wäre nach Westerwelles desaströser Außenpolitik nötig, aber doch nicht so. Sie freue, dass es gelungen ist Bin Laden zu töten! Das hört sich an als habe sie den Tod als politisches Ziel verfolgt. Die mächtigste Frau der Welt ohne Moral, ohne Würde ohne Stil.

Unwürdig auch das Verhalten der drei CDU-Abgeordneten im Landtag, schon für den März Diäten zu kassieren. Insbesondere der Abgeordnete Czapek aus dem Zeitzer Wahlkreis erlag wohl der Magie der Verlockungen. Nicht genug, dass er naiv und euphorisch genug war, die Folgen zu übersehen. Schon die Absicht, das Geld im Wahlkreis zu spenden zeugt von wenig Feingefühl, schließlich ist das Steuergeld aus dem Landeshaushalt. Zumal Herr Czapek ankündigt, die Gemeinde zu bedienen, in der er selbst Mitglied ist. Ganz und gar kühle Unverblümtheit ist allerdings die Spende an sich. Denn mit einer Spende verschafft sich Herr Czapek mit moralisch bedenklich erworbenem Geld auch noch einen Steuervorteil. Seine naive Euphorie hat ihn wohl übersehen lassen, dass Spenden steuerlich absetzbar sind. Nicht gerade ein magischer Moment.

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