ECKEL's ART | Mal was Peersönliches.
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Mal was Peersönliches.

Die Serie von Pannen ist wohl nun doch etwas peersönliches.

Zuletzt gab es die Medienschelte zurecht. Schließlich hat Peer Steinbrück lediglich eine Frage beantwortet und nicht für die Erhöhung des Kanzlergehaltes plädiert. Schnee von gestern.

Was sich die Marketingstrategen mit dem kuscheligen Familiennachmittag mit Kuchen und Kanzlerkandidat wirklich dachten kann jedenfalls nun doch nur etwas ganz peersönliches gewesen sein. Das beginnt schon damit, dass es eine nun längst ausgetretene Aktion ist. Nicht Neues für die Medien. Nichts Neues? Denkste, dachten sich die Strategen und machten es kurzerhand peersönlich.

Nein, mit Peer gehen wir nicht irgendwo hin. Mit Peer gehen wir zu Bebnowskis nach Edesbüttel. Dort waren wir erstens schon, damals mit Hubertus Heil, und zweitens sind das gestandene Sozialdemokraten. Mal peersönlich Peer: „war das die Strategie?“ Dann war sie ziemlich dümmlich. Und war sie es nicht, was war es dann?

Da habe ich ein paar bessere Ideen. Etwa würde sich ein peersönliches Kaffeekränzchen bei einem der 783000 Leiharbeiter wohl lohnen. Für beide. Der eine, Peer, würde erfahren können, dass zum Beispiel jeder zweite Leiharbeiter nach Jobverlust sofort in Hartz IV landet, jeder Zehnte gezwungen ist zusätzlich zum Lohn Arbeitslosengeld II zu beantragen und dass, entgegen der politischen Botschaft, von Hundert Leiharbeitern nur Sieben den Sprung in eine Festanstellung schaffen. Dem Leiharbeiter gegenüber der Kaffeetafel kann alsdann einmal peersönlich erklärt werden, weshalb 1985 und 2003/2004 Grenzen und Beschränkungen bei Überassungsdauer, Befristungs- und Wiedereinstellungsverbote unbedingt kippen mussten.
Sicher, ein schwierigeres Gespräch als bei Bebnowskis, aber wenigstens erhrlich.

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