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Neues aus der Aufklärungsrepublik.

Warum Aufklärer verklären, um später aufzuklären.

Bei Wikipedia lesen wir bei Aufklärung unter anderem dies:

Die Aufklärung war eine Epoche in der modernen westlichen Philosophie. Sie steht für das Bestreben, durch den Erwerb neuen Wissens Unklarheiten zu beseitigen, Fragen zu beantworten und Irrtümer zu beheben.

Und was ist mit der Aufklärung in der westlichen Politik?

Bei den selbsternannten schwarz-gelben Aufklärern in den gerade aktuellen politischen Skandalen in der Republik entdecken wir dies:

Sie stehen für das Bestreben, auf neues Wissen mit Unklarheiten

zu reagieren, Fragen nicht zu stellen, sie möglichst nicht zu

beantworten und Irrtümer zu häufen.

Bis zum 22. September. Dann werden diese Verklärer zu Aufklärern.
Willkommen in der Aufklärungsrepublik.

DIE AUFKLÄRER SIE WUSSTEN NICHTS. SIE WISSEN NICHTS. SIE WOLLEN NICHTS WISSEN.BIS ZUM 22. SEPTEMBER. DANN SAGEN SIE, WAS WIR IMMER WUSSTEN.

Sagen wir mal, wir hatten Glück. Unser Geld ist billig, die Wirtschaft brummt und was kümmert uns der Krampf der Nachbarn? Fiskalisch kommt die Katastrophe noch.
Steuererleichterungen? Mehr Geld für Bildung und Soziales? CDU-Wahlgeschenke in Höhe von 30 Milliarden? Vergessen wir es.
Frau Merkel wird ab November zur Aufklärerin werden müssen, was uns Deutsche die Eurokrise tatsächlich kostet. Dann nämlich kehren die Inspekteure der Europäischen Kommission und des IWF aus Griechenland zurück. Die Botschaft haben sie schon jetzt vermittelt: will Griechenland auf die Beine kommen müssen 7,5 Milliarden Schulden erlassen werden. Wenigstens.

Was auf den 300 Milliarden-Bundeshaushalt zu kommt ist gigantisch. Die Deutsche Bundes- bank steht für ein Drittel der Verluste der EZB für Staatsanleihen aus den Krisenländern ein – und das sind mehr als 200 Milliarden!

An den Hilfskrediten an die kriselnden Euroländer beträgt der Haftungsanteil Deutschlands 105 Millarden Euro.

Dabei haben wir zunächst nur über Griechenland geredet. Ob Deutschland alle seine Forderungen aus anderen Krisenländern halten kann ist eher fraglich. Spanien, Portugal, Italien – aus keinem dieser Länder kommen Zeichen für langfristige Erholung.

Die deutschen Banken hängen mit Forderungen von weit mehr als 100 Milliarden drin. Einige, insbesondere HSB und Commerzbank („die Bank an Ihrer Seite“, wie es in der aktuellen TV-Werbung heißt), konnten nur mit Geld vom Steuerzahler überleben.

Man darf also gespannt sein, was nach dem 22. September an Aufklärung kommt. Die Wahl- geschenke jedenfalls können wir vergessen.

 

E

s sind Sätze wie diese, die alle bisherige „Aufklärung“ in Sachen NSA-Schnüffelaffäre ad absurdum führen. Auch die heutige Beteuerung von Kanzler- amtsminister Pofalla:

„mit den schriftlichen Erklärungen der Geheimdienste der USA und Großbritannien ist der Vorwurf der flächendeckenden Datensammlung vom Tisch.“

Von wegen. Es liegt nichts auf dem, geschweige denn, dass es vom Tisch ist. Alles, was wir wissen ist wer. Wir wissen nicht von wem und wofür Daten gesammelt ausgewer- tet wurden. Wir wissen auch nicht wie und was mit diesen Daten gegenwärtig geschieht.

Wir wissen also? – nichts. Das ist momentan das Einzige, was uns mit Pofalla eint.

500 Millionen Daten, jeden Monat! So viel zu rechnen gibt es da nicht, um eine gehörige Breite an Schnüffelei anzunehmen. Nun genügen dieser Bundesregierung schriftliche Erklärungen derselben Geheimdienste, um zu sagen es sei alles vom Tisch.

Während wie gewohnt tröpfchenweise die „Leistungen“ des Bundesnachrichtendienstes an die NSA ans Tageslicht trat, wird von Schwarz-Gelb auch noch Steinmeier bemüht. Nach dem Motto der müsse doch 2002 schon gewusst haben, dass Apple 2007 das Smartphone erfinden wird. Wie dämlich ist das denn?

Pünktlich zur Ausschusssitzung liegen nun jene schriftlichen Erklärungen amerikanischer und britischer Geheimdienste auf dem Tisch. Die verschaffen zwar nicht der Wahrheit Gehör, den Verklärern aus der Bundesregierung aber das, was sie im Augenblick dringend brauchen:

Zeit bis zur Bundestagswahl.

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