ECKEL's ART | Neues vom Landesonkel.
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Neues vom Landesonkel.

Nein, Landesvater, wie Ministerpräsidenten üblicherweise heißen, kann ich Herrn Dr. Haseloff nicht nennen. Bestenfalls Landesonkel. Mal nett sein hier und mal freundlich nach da. Möglichst unverbindlich.

Das muss man sich einmal vorstellen. Da fährt der Landesonkel eine Kampagne und will die verlorenen Landeskinder mit Fach- und Sachverstand heim holen (also, nicht mit Fach- und Sachverstand heim holen, sondern die heim holen, die Fach- und Sachverstand haben). Fachkräfte eben.

Wochen später meint der Landesonkel aus dem Billiglohnland eine Landesinitiative für Mindestlohn aus Thüringen nicht unterstützen zu müssen. Ich, Landesonkel, poche auf die Tarifautonomie! Jawoll! Das ist nicht nur strategisch blöd, es offenbart zugleich ein gerüttelt Maß Unkenntnis. Unkenntnis über den Arbeitsmarkt im Land, Unkenntnis über das Tarifgefüge vor der Haustür, Unkenntnis darüber, was verlorene Landeskinderkinder mit Fach- und Sachverstand zur Heimkehr bewegen könnte und Unkenntnis darüber, wie sich Regierungspartner etwa verhalten könnten. Also fällt er Tage später einfach um. Der Onkel.

Gibts eigentlich einen Stresstest für Ministerpräsidenten? Ja, mehrere. Dieser hier, der Landesonkel hat noch keinen bestanden.

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