ECKEL's ART | PROBEARBEIT ZU „ANNIE“
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PROBEARBEIT ZU „ANNIE“

Category: Reportage
 

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Es ist Sonntagmorgen. Draußen im Flur zum Proberaum türmen sich Kinderschuhe und Riesenlatschen. Taschen stehen neben Trinkflaschen und Frühstücksbeuteln.

„Ihr müsst euch zu euren Positionen hin spielen.“ Freundlich und bestimmt arbeitet Rotraud Denecke daran, dass auch in Positionswechseln kein unbespielter Raum entsteht. Positionswechsel, kein einfaches Ding für die etwa 30 Laiendarsteller im engen Probenraum. Rundum an den Wänden im Raum Kostüme und allerlei improvisierte Ausstattung. Unter einem Stuhl liegt geduldig Sandy, der Hund, den Annie als treuen Wegbegleiter kennen lernen wird.

Sie üben streng am „Drehbuch“ und doch ist vieles improvisiert in den Probezeiten zu „Annie“, dem Musical. Statt einer Bühne ein mit Klebeband geflickter Fußboden und hinten trägt ein Baugerüst selbst gebastelte Bühnenbilder. Mitten im Raum spannen zwei Säulen von der Decke zum Boden. Sie werden umtanzt, als hätten auch sie eine Rolle. „Wenn wir mal eine eigene eigene Bühne haben gehts besser,“ sagt Rotraud Denecke. Lachen und Händeklatschen. Die Frau hat Träume. Und die lebt sie. Das spürt auch „ihre Truppe“. Die folgt ihr, auf Socken und mit staubigen Knien, doch mit leuchtenden Augen, wenn eine Szene „durch“ ist und es Beifall gibt.

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