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Wird Ihnen auch ganz Mau(t)? Sagen Sie Ihre Meinung!

Umfrage: Ramsauer und Co haben einmal wieder gerechnet. Und seitdem gehts zum Thema rauf und runter, rein und raus, hin und her. Was meinen Sie?

Immer wenn im Bundesverkehrsministerium über eine Maut laut nachgedacht wird schlagen die Wogen hoch und gegeneinander. Die einen finden es vernünftig und gerecht, weil alle gleichmäßig belastet werden, andere lehnen jede Form einer Maut ab. Wieder andere sind misstrauisch, weil sie oft erfahren haben, dass die Einnahmen nicht für Verbesserungen im Straßenverkehr eingesetzt werden.

Hier nochmal die von Ramsauer gerechneten Modelle und dann: stimmen Sie mit ab!

Modell I: Einführung einer elektronischen Vignette zu 80 Euro pro Jahr (30/10 Euro – zwei Monate/zehn Tage). Das würde Gesamteinnahmen in Höhe 3,41 Milliarden Euro bedeuten. Kfz-Steuer bleibt erhalten.

Modell 2: Einführung einer elektronischen Vignette für 100 Euro pro Jahr. Wer wenig fährt oder als Ausländer im Transit durch Deutschland reist, kann bei diesem Beispiel eine Vignette für zwei Monate (30 Euro) oder zehn Tage (10 Euro) lösen. Gesamteinnahmen würden mit 4,17 Milliarden Euro veranschlagt. Kfz-Steuer bleibt erhalten.

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Modell 3: zusätzlich zur bestehen bleibenden KFZ-Steuer soll die Vignette 155 Euro jährlich kosten. Bei diesem Beispiel wären 50 Euro für zwei Monate und 17 Euro für zehn Tage zu zahlen. Diese Staffelung würde den Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums zufolge ausreichen, „um den Finanzbedarf von 11 Milliarden Euro zu decken.“

Modell 4:  will die KFZ-Steuer abschaffen. Dazu heißt es laut „Bild“ in dem Papier: „Sollte zusätzlich die Kfz-Steuer von neun Milliarden Euro ausgeglichen werden, müsste die Vignette im Jahr 15,5 Milliarden Euro erzielen. Hierzu müsste die Preisstaffelung in etwa wie folgt aussehen: 365 Euro, 125 Euro, 45 Euro.“

Ach ja, meine Meinung: ich bin für eine Maut, wenn die KFZ-Steuer wegfällt und die Einnahmen tatsächlich in die Verkehrsinfrastruktur fließen. Aber genau hier wird mir ganz Mau(t) im Magen.


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  • Eschner

    Am interessantesten finde ich die „Other“-Frage. Ob wir an der Einführung oder Nichteinführung der Maut etwas ändern können, glaube ich nicht. Die Prozesse laufen längst ohne die Bürger/innen ab.
    Aber an der Erhaltung unserer Sprachkultur können wir uns aktiv beteiligen, jeder Mensch an seinem Platz, Tag für Tag.

    Antworten
    • Eckels Art

      Das mit der Erhaltung der Sprachkultur…naja, das „Other“ ist in der Vorlage drin und ich kriegs nicht raus. Beim nächsten Mal beachte ich das.
      Ob wir Bürgerinnen und Bürger wirklich zur Wirkungslosigkeit verdammt sind? Wenn wir fest dran glauben, ja.

      Antworten

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